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Bald geht die Schule los

Über unsere Vorschulförderung

Besondere Aufmerksamkeit kommt in unserer Einrichtung auch dem letzten Jahr vor der Schule zu.

Denn wir haben erfahren, dass der Übergang vom Kindergarten zur Schule umso besser gelingt, je durchdachter er vorbereitet wird.

 

Zunächst einmal ist ganz wichtig, dass „Vorbereitung auf die Schule“ nicht auf das letzte oder gar das letzte halbe Jahr vor der Schule zu begrenzen ist.

Das Wichtigste, was Kinder brauchen, um in der Schule   -auch auf längere Sicht-   gut klar zu kommen, wird ihnen im Laufe der gesamten Kindergartenzeit vermittelt.

 

Das ist z.B.

  • Selbständigkeit in allen Bereichen
  • Fähigkeit zur Kontaktaufnahme
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Integrationsfähigkeit
  • Gesundes Selbstwertgefühl
  • Teamfähigkeit (beim gemeinsamen Spiel und gemeinsamen Aktionen)
  • Zuhören und sich zurücknehmen (z.B. im Kreis)
  • Sich trauen, vor vielen zu sprechen
  • Konzentration und „dabeibleiben“)
  • Ordnung halten (z.B. aufräumen)
  • Verantwortung übernehmen (Ämterplan)
  • Und vieles mehr

 

Diese Liste könnte man sicher noch lange weiter führen, hier wollen wir jedoch besonders auf das letzte  Jahr vor der Schule konzentrieren.

 

Hier gibt es 2 Schwerpunkte:

 

 

 

1. Sozialer Bereich       

 

2. Kognitiver Bereich

 

Dem sozialen Bereich ordnen wir alle Ausflüge und Aktivitäten zu, die unsere Vorschulkinder gemeinsam oder gruppenintern im letzten Halbjahr machen.

 

 

Zum Beispiel:

  • T-Shirts bemalen
  • Pizza backen (inkl. einkaufen, essen, spülen, aufräumen)
  • Verkehrserziehung durch die Polizei mit anschließendem Erwerb des Fußgängerpasses
  • Waldspaziergang mit Hütten bauen und Picknick
  • Besuch einer Backstube , der Feuerwehr oder eines Krankenhauses
  • Besuch des Reiterhofes Biesenbach
  • Eine Schnitzeljagd, bei der es eine Menge Aufgaben zu lösen und Fragen zu beantworten gilt, die Kindergartenkinder noch nicht können und wissen.
  • Und zum Abschluss natürlich die Übernachtung im Kindergarten.

 

Dem kognitiven Bereich sind die wöchentlichen Treffs der Vorschulkinder zuzuordnen. Bei diesen Treffs wird ein Programm mit den Kindern erarbeitet, das wir zu diesem Zweck entwickelt haben.

 

 

Zu den Inhalten dieses Programms gehören:

  • Das Verhalten gegenüber Fremden, die Kinder auf der Strasse ansprechen
  • Was mache ich, wenn ich in einer fremden Umgebung meine Eltern verloren habe?
  • Meine Adresse und Telefonnummer
  • Wozu ist der Notruf da?
  • Was ist Zeit?
  • Die Uhr
  • Rechts und links
  • Farben (Grundfarben, Mischfarben, Farbkreis)
  • Formen (Kreis, Rechteck, Quadrat, Dreieck)
  • Erste Erfahrungen mit dem Computer
  • Begriffsbestimmung: davor - dahinter, oben - unten, rechts daneben - links daneben, voll - leer, innerhalb – außerhalb
  • Die Strasse (richtige Benennung der einzelnen Bereiche, Verhalten im Verkehr, Verkehrsteilnehmer, Praktische Übungen mit der Verkehrskiste, Verkehrsschilder)
  • Feinmotorik: Mandalas ausmalen, Arbeitsblätter, Selbstbildnis, Puzzel herstellen (exaktes Schneiden und Kleben)
  • Sprachförderung: Gespräche zu verschiedenen Themen, Erzählkiste zum freien Sprechen üben
  • Erste Erfahrungen mit Englisch
  • Entdeckungen im Zahlenland- ein Projekt zur mathematischen Frühförderung
  • 1. Hilfe-Kurs für Kinder
  • „Mut tut gut“ ein Programm zur Gewaltprävention

 

 

Selbstverständlich wird bei den Aktivitäten, die wir dem sozialen Bereich zuordnen, auch eine Menge an Sachwissen vermittelt . Ebenso werden soziale Verhaltensweisen und Regeln auch in den wöchentlichen Treffs der Vorschulkinder eingeübt, die wir eigentlich dem kognitiven Bereich zugeordnet haben.

 

So überschneiden sich beide Bereiche natürlich in vielen Dingen, zur besseren Übersicht möchten wir trotzdem diese Unterscheidung machen.

 

Die verschiedenen Themen werden mit den Kindern mit unterschiedlichen Methoden erarbeitet.

Dazu gehören:

  • Gespräche
  • Bewegungsspiele
  • Lieder
  • Praktische Übungen
  • Einsatz von Arbeitsblättern
  • Arbeiten mit Schere, Stift, Pinsel und Kleber
  • Einsatz der Verkehrskiste

 

Wir achten bei den Treffs der Vorschulkinder darauf, dass Inhalte, Vermittlung, Dauer und Ablauf der Treffs dem Alter und Entwicklungsstand der Kinder angepasst sind.

 

 

Und das ist auch noch wichtig zu wissen:

 

Wir führen von allen unseren Kindern Beobachtungen durch und dokumentieren die Entwicklung der Kinder. Auch die Kinder selber haben einen Ordner zur Dokumentation darüber, was sie schon alles gelernt haben oder noch lernen möchten. Diesen Ordner bearbeitet jedes Kind so wie es möchte.

 

Die sogenannte Bildungsdokumentation, die aus dem „Buch des Kindes“ und unseren Berichten und Beobachtungen besteht ist nur für uns, die Kinder und ihre Eltern bestimmt und dienen uns als Grundlage für unser pädagogisches Handeln und für Gespräche mit den Eltern des jeweiligen Kindes. Sie werden niemandem gezeigt und nicht weitergegeben!!!!!!!!!!!!! Nur mit Ihrem ausdrücklichem Einverständnis, verwenden wir diese Informationen bei den Gesprächen mit den zukünftigen Lehrern des Kindes. Dieses kann allerdings sehr sinnvoll sein, damit auch der Lehrer das Kind richtig einschätzt, es nicht überfordert, aber auch nicht unterfordert.

Fallen uns Defizite oder Probleme bei einem Kind auf, suchen wir das Gespräch mit den Eltern, um gemeinsam mit ihnen Lösungen zu finden.

Manchmal fallen Dinge auf, die man nur im Vergleich mit vielen anderen Kindern bemerkt. Auch Sie als Eltern können uns selbstverständlich jederzeit um ein Gespräch über Ihr Kind bitten. Ganz egal, ob Sie Probleme für den Schulanfang vermuten oder sich nur die Bestätigung holen wollen, dass alles in Ordnung ist.

 

Kita KREISEL | info@kita-kreisel.de 02268-2578