Unsere Kita im Jahreslauf.

Das Kindergartenjahr ist geprägt durch die Jahreszeiten, die Feiern und Feste im Jahreslauf, sowie die Aufnahmen der neuen Kinder und die Abschiede der Vorschulkinder.

Das Kindergartenjahr beginnt am 01.08. und endet am 31.07. des Folgejahres, genauso wie das Schuljahr. Jedenfalls offiziell und theoretisch. In der Praxis hängen der erste und der letzte Kindergartentag von Beginn und Ende der Sommerferien ab, die natürlich nicht in jeder Einrichtung gleich sind. 

Der KREISEL hat immer die ersten 3 Wochen der Sommerferien NRW und die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. Sonst gibt es keine Schließzeiten.

Die ersten Wochen des Kindergartenjahres drehen sich vor Allem um die Eingewöhnung der neuen Kinder. Wir praktizieren die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell. Dabei handelt es sich um eine sehr sanfte Eingewöhnung unter Mitwirkung der Eltern. Wie genau diese Eingewöhnung gestaltet ist, erklären wir euch genauer hier und auf unserem Elternabend für neue KREISELeltern.

Auch die Kinder, die von den kleinen in die großen Gruppen wechseln, müssen sich dort erst in ihrer neuen Rolle zurecht finden.

Wenn alle Kinder gut in ihre Gruppen integriert sind, wenn sie Freunde gefunden haben, sich überall gut auskennen, den Ablauf und die Regeln verstanden haben, Gruppenlieder- und Spiele gelernt haben, dann geht der Sommer meist schon langsam seinem Ende entgegen. Es wird kühler, die Tage werden kürzer und die Kinder verbringen nicht mehr den ganzen Tag draußen.

Langsam beginnt der Herbst mit Regen viel Wind und fallenden Blättern. Mit Blättern kann man eine Menge tolle Sachen machen. Man kann sie zu großen Haufen zusammenschieben und hinein springen. Wenn es regnet, kann man drinnen bleiben und mit ihnen basteln. In die Herbst- und Winterzeit fallen viele schöne Feste, die wir zusammen feiern: St.-Martin, Advent, Nikolaus und Weihnachten. Diese letzten Monate bis zum Ende des Jahres sind eine sehr anregende Zeit für alle Sinne der Kinder. Es wird viel gebastelt, gebacken, gesungen und Kerzenlicht erhellt die dunklen Tage. Auch unser beliebter Opi- und Ominachmittag fällt in den Herbst.

Wenn wir uns nach Sylvester und Neujahr im Januar wieder in der Kita treffen,  ist es mit dem vielen Feiern erst einmal vorbei und der Winter hat längst Einzug gehalten. Es ist eine Zeit des „Abschaltens“ von all dem Trubel. Die Kinder kommen langsam zur Ruhe und genießen das Spielen mit ihren Freunden. In der Natur gibt es auch im Winter immer etwas zu entdecken. Am schönsten ist es natürlich wenn es schneit. Dann bringen wir einen Schlitten mit und sausen den Hang hinab und wenn es friert, können wir mit Eisstücken experimentieren.

Lange hält diese ruhige Phase allerdings nicht an, denn das nächste Fest steht schon bald vor der Tür: Karneval – das Fest aller Feste im Kindergartenjahr. Kaum etwas anderes fasziniert die meisten Kinder so sehr, wie das Hineinschlüpfen in eine andere Person, ein Tier oder ein Fabelwesen. Kinder gehen oft völlig in ihrer Rolle auf und haben großes Interesse am Verkleiden, Schminken und Ausgestalten  dieser Szenerie. Auch die Vorbereitungen, wie das Umgestalten der Gruppenräume zu den verschiedenen Themen, die Wahl unseres Kinderdreigestirns, das Einstudieren von Liedern und Tänzen, das Zusammenstellen des Buffets und andere Tätigkeiten erfüllen die Kinder mit Begeisterung. 

Nach der Karnevalszeit  werden die Tage langsam wieder länger. Die Natur erwacht. Bei den Spaziergängen und den Ausflügen in den Wald entdecken die Kinder überall grüne Spitzen, die durch die Erde brechen und bald auch bunte Blütenköpfe, die sich der Sonne entgegen recken. Der Frühling ist da. Es ist wieder  Zeit zum draußen spielen und für unsere Familien-Frühlingsfeste, die wir am liebsten draußen feiern. Vom Frühling bis zum Sommer bieten wir gruppenübergreifende Projekte zu unterschiedlichen Themen an, zu denen sich Kinder aus allen Gruppen anmelden können. Alle Kinder sind um diese Zeit so gefestigt in ihren Gruppen, dass sie auch Interesse an Aktivitäten gemeinsam mit Kindern und Erzieherinnen haben, die sie noch nicht so gut kennen. Ausgenommen sind hiervon nur die ganz jungen Kinder, die noch sehr gebunden an ihre Erzieherinnen, an die Kinder aus ihrer Gruppe und auch an die bekannten Räume sind.

Und dann ist plötzlich der Sommer da. An heißen Tagen stellen wir unsere Matschanlage an. Wasser und Sand, das ist für die meisten Kinder eine unschlagbar schöne Kombination und viel mehr braucht es nicht, um glücklich zu spielen, seine Kreativität auszuleben und mit Freunden tolle Bauwerke zu schaffen.

Nun kommen die Abschiedsfeste. Abschied von den Kindern, die in die Schule gehen und Abschied von den Kindern, die in eine größere Gruppe wechseln.

So geht das Kindergartenjahr zu Ende und alle gehen in die Sommerferien.

Im August sehen wir viele Kinder wieder und alle sind gewachsen und haben einen deutlichen Entwicklungssprung gemacht. Auch die Kleinsten vom letzten Jahr sind nun nicht mehr die Kleinsten, denn jetzt kommen ja wieder neue "Kleine".